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Zwei knappe Niederlagen in Unterzahl

Aus den bekannten Gründen, nicht Einreise von Amy Wang (USA), Nadezhda Bogdanova (Belarus) und Mallika Bhandarkar (Indien) wegen Corona, traten die drei übrigen Spielerinnen mit großem Kämpferherz, Einsatzwille und Spielfreude die Partien beim ESV Weil (3:5) und TSV Langstadt (2:6) an. Knapp 800 Kilometer von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag legte das Team mit den Betreuern Holger Kagelmann (Organisator und Fahrer), Rainer Oppenheimer (Fahrer und Fotograph) und Teamcoach Frank Liesenfeld gemeinsam in einem Bus zurück. Sie trotzten allen Widrigkeiten wie Abendessen vom Lieferdienst zum Hotel, Frühstückseinkauf im Supermarkt und Sperrstunde am Samstagabend um 20:00 Uhr.
  Frühstück  (Foto: Frank Liesenfeld)

ESV Weil - TTG Bingen/Münster-Sarmsheim   5:3
Ievgeniia Sozoniuk (UKR) - Giorgia Piccolin   1:3 / 11:3, 9:11, 7:11, 5:11
Polina Trifonova (BUL) - Chantal Mantz   3:2 / 9:11, 12:10, 8:11, 11:4, 15:13
Sophia Klee - (keine Spielerin)   3:0
Vivien Scholz - Katerina Tomanovska   3:1 / 11:13, 11:6, 11:9, 11:8
Ievgeniia Sozoniuk - Chantal Mantz   2:3 / 8:11, 7:11, 11:8, 11:3, 3:11
Polina Trifonova - Giorgia Piccolin   3:0 / 11:5, 11:5, 11:3
Sophia Klee - Katerina Tomanovska  2:3 / 11:13, 11:7, 11:8, 8:11, 5:11
Vivien Scholz - (keine Spielerin)   3:0

Die Partie beim guten Aufsteiger ESV Weil war hart umkämpft, nur ein Match endete nach drei Sätzen (außer den beiden kampflosen Spiele zugunsten von Weil). Giorgia warf all ihre Kraft in die erste Begegnung, nach ihrer heftigen Covid-19 Erkrankung, und war im zweiten Match "stehend KO", Sie hatte dafür keine Luft mehr und atmete schwer. Katerina kam in ihrem ersten Spiel, gegen die wie entfesselt spielende Vivien Scholz, nicht gut zurecht, kämpfte aber die junge deutsche Nachwuchshoffnung Sophia Klee nieder. So lag es an der Nr. 1 der TTG, Chantal Mantz das fast unmögliche möglich zu machen und einen Punkt aus Weil zu "entführen". Sie machte sich in ihrem ersten Match selbst zu viel Druck, ließ im fünften Satz zwei Matchbälle ungenutzt, währte ihrerseits drei Matchbälle ab und unterlag am Ende mit 13:15. In ihrer zweiten Partie lief es nach der Zwei-Satz-Führung auch nicht mehr rund, ehe Sie nach Satzausgleich im fünften Durchgang die Sache klar machte. Somit stand man am Ende zum zweiten Mal in der Saison mit 3:5 kurz vor einem Punktgewinn zu dritt.
  Team  (Foto: Heidrun Krause)

TSV Langstadt - TTG Bingen/Münster-Sarmsheim   6:2
Petrissa Solja - Giorgia Piccolin   3:0 / 11:8, 12:10, 11:9
Dina Meshref (EGY) - Chantal Mantz   1:3 / 13:15, 14:12, 10:12, 6:11
Tanja Krämer - (keine Spielerin)   3:0
Franziska Schreiner - Katerina Tomanovska   3:2 / 8:11, 11:6, 14:16, 11:8, 11:6
Petrissa Solja - Chantal Mantz   1:3 / 9:11, 11:5, 4:11, 7:11
Dina Meshref - Giorgia Piccolin   3:2 / 11:8, 1:11, 12:10, 4:11, 11:8
Tanja Krämer - Katerina Tomanovska   3:2 / 13:11, 11:6, 9:11, 4:11, 11:6
Franziska Schreiner - (keine Spielerin)   3:0

Am Sonntag, beim Titelaspiranten TSV Langstadt, hielten die drei TTG-Akteurinnen das Spiel bis zum 2:3 Zwischenstand ebenfalls offen. Danach entschieden zwei Fünf-Satz-Niederlagen zugunsten der Heimmannschaft, die sich damit an die Tabellenspitze der 1. Damen Bundesliga katapultierten. Alle drei Spiele über die volle Distanz von fünf Sätzen konnte der Gastgeber für sich entscheiden. Katerina war gleich zwei Mal die "leittragende"  und auch Giorgia, die einen ihrer besseren Tage nach der Krankheit hatte, schlug sich hervorragend gegen die Weltranglisten 35. Dina Meshref (Ägypten). Aber die herausragende Akteurin an diesem Tag kam von der TTG mit Chantal Mantz. Im ersten Match gegen Meshref (WRL: 35), das von starker Taktik auf beiden Seiten geprägt war und dabei drei der vier Sätze in die Verlängerung gingen, zeigte "Chanti" eine, wenn nicht sogar ihr bisher beste Partie im Trikot der TTG. Nach einer kurzen Pause bezwang Sie dann erstmals die beste deutsche Spielerin, die Weltranglisten 19. Petrissa Solja. Mächtig stolz auf den tollen und unbändigen Einsatzwillen und starker Spielleistung seiner Spielerinnen zeigte sich nach dem Wochenende Teamcoach Frank Liesenfeld. "Dies war für alle kein leichtes Wochenende in der Corona-Zeit und den sportlichen Umständen, umso größer der Respekt für das geleistete und die Leistung"!
  Chantal Mantz  (Foto: Rainer Oppenheimer)