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Gut präsentiert, dennoch chancenlos

In den Doppeln sogar lange auf Augenhöhe

 

  Starkes Doppel: Yuan Wan / Chantal Mantz (Foto: Rainer Oppenheimer)

Von Gerhard Wieseotte

Das Ergebnis hört sich klar an, fiel aber zu hoch aus.
Den vollständigen Artikel der Allgemeinen Zeitung finden Sie an dieser Stelle

Guter Einstand bei der TTG - Katerina Tomanovska (Foto: Rainer Oppenheimer)

Topfavoriten mit 6:0-Siegen am Sonntag

Der ttc berlin eastside hatte in Topbesetzung gegen Bingen/Münster-Sarmsheim keine Probleme. Gleiches gilt für Kolbermoor gegen den TV Busenbach. Beide Gästeteams wurden mit der „Höchststrafe“ nach Hause geschickt.

ttc berlin eastside – TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 6:0

Erstmals gemeinsam im Doppel: Katerina Tomanovska und Giorgia Piccolin
(Foto: Rainer Oppenheimer)

Nichts zu holen für den Außenseiter. Die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim kam beim ttc berlin eastside, der nach wie vor noch nicht ein einziges Match in der laufenden Saison abgegeben hat, mit 0:6 unter die Räder. Ein drastisches anmutendes, bei der momentanen Stärke des Titelverteidigers aber nicht unerwartetes Ergebnis und aus Sicht der Rheinhessen zwar ein wenig ärgerlich aber im Prinzip zu verschmerzen.
Bingen konnte lediglich fünf Satzgewinne auf der Habenseite verbuchen. Xiaona Shan (3:0 gegen Yuan Wan), Gina Pota (3:0 gegen Chantal Mantz), Nina Mittelham (3:1 gegen Katerina Tomanovska) und Matilda Ekholm (3:1 gegen Giorgia Piccolin) sowie die Doppel Pota/Ekholm (3:1 gegen Piccolin/Tomanovska) und Shan/Mittelham (3:2 gegen Mantz/Wan) sorgten für die Punkte des amtierenden Deutschen Meisters. Eine Stunde und 48 Minuten inklusive Pause benötigten die Hauptstädterinnen für den Kantersieg.
„Zweimal 6:0 in der Liga, zweimal 3:0 im Pokal und einmal 3:0 in der Champions League – die Mannschaft spielt zurzeit äußerst souverän und genau so, wie ich mir das vorgestellt habe“, so ttc-Manager Andreas Hain. „Wir werden nicht nachlassen und auch in den nächsten Spielen versuchen, in Topbesetzung möglichst hohe Siege einzufahren.“
„Das Team hat sich gut verkauft und voll reingehängt. Das war auch unser Ziel“, so das keineswegs negative Urteil von Frank Liesenfeld, Organisationsleiter Spielbetrieb der TTG, der die Mannschaft in Berlin betreute. „Leider ist es uns in den Doppeln nicht gelungen, den Ehrenpunkt zu machen. Dennoch zolle ich unseren Spielerinnen vollen Respekt für ihren Einsatz. Auch die Aussage von Peter Engel nach dem Match: „Ihr habt Euch sehr gewehrt, das war eine gute Vorstellung von Bingen“, sagt ja einiges aus.“ TTG-Vorsitzender Joachim Lautebach weiß, dass sein Team gegen andere punkten muss, um das erklärte Ziel Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. „Ich war selbst diesmal nicht dabei, aber gegen Berlin in dieser Aufstellung kann ein 0:6 schon mal passieren.“
Text: Dr. Stephan Roscher